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Dein Guide zum perfekten Live-Stream – Teil 1

Livestreams sind aktuell die beste Methode für Musiker, Entertainer oder andere Künstler, das Publikum zu erreichen und bestenfalls auch Geld zu verdienen oder Produkte zu promoten.

Von der einfachsten Einrichtung bis hin zu Aufnahmen mit mehreren Kameras und Ton in Studioqualität, finden viele verschiedenste Künstler nun schnell zu ihrer Stimme nach außen. Für alle, die erst jetzt mit dem Streaming beginnen möchten, bietet dieser Guide einige grundlegende Tipps und Anleitungen für den schnellen Start.

Die Welt verändert sich in der gegenwärtigen Situation schnell, und wir wissen, dass Live-Streaming für viele ein neues Konzept ist. Deshalb haben wir versucht den folgenden Guide so einfach wie möglich zu gestalten und dennoch alles Wichtige hineinzupacken, um ideal den nächsten Stream abzuwickeln.

An wen richtet sich dieser Guide?

An alle Künstler oder Veranstalter, also egal ob Musiker, Stand-up Comedian, Pianist oder Organisator von sonst alltäglichen Veranstaltungen. Diese Anleitung ist für alle, die gerne Inhalte, sei es einfach nur ein tägliches „Hallo“ oder aber ein Wohnzimmerkonzert mithilfe von verschiedenem technischem Hilfsmittel oder Software an ihre Fans bringen wollen.

Weshalb live-streamen?

Einfach gesagt, bezieht sich Live-Streaming auf Sendeinhalte, die gleichzeitig aufgezeichnet und in Echtzeit gesendet werden. Da die Veranstaltungsorte aufgrund der Corona Pandemie zurzeit geschlossen sind und den meisten Menschen nichts anderes übrigbleibt als gelangweilt zu Hause zu bleiben, eignet sich Live-Stream ideal um vor das Publikum zu treten.  Den Fans ergibt sich damit die Möglichkeit voll und ganz die Musik oder die Performance zu genießen, und weiterhin mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu bleiben.

Da es die aktuelle Situation nicht erlaubt vor Menschemengen die Bühne zu betreten, ist es also wichtig, die Präsenz und die Anhängerschaft in den sozialen Medien oder anderen Plattformen als Künstler zu vergrößern.

Live-Streamen ist 2020 auch einfacher denn je, und wenn ein paar grundlegende Punkte beachtet werden, kann der Stream ruckzuck sehr professionell wirken.

Wer macht es sonst noch so?

Dieser Artikel wurde während der Covid-19-Pandemie von 2020 geschrieben, und viele Musiker und Celebrities geben Konzerte oder Vorträge im Wohnzimmer während sie #socialdistancing betreiben. Es gibt zum Beispiel mehrere DJs, die Live-Sets streamen, wie die Zusammenarbeit verschiedener Berliner Nachtclubs unter dem Namen Unitedwestream, oder internationale Pop- und Rockstars wie Miley Cyrus, Michael Bublé oder Gary Barlow, die täglich Inhalte von ihrem Social-Media-Account streamen. Um mit all den selbst erstellten Streams Schritt zu halten, aggregieren Plattformen wie NexupStreaming alle relevanten Details wie Zeit, Streaming-Location oder Künstlerinformationen.

Was du rechtliches beachten solltest

Bis zum 19. April dürfen alle Künstler, erstmal frei nach Lust und Laune streamen. Wie es danach weitergeht ist offen. Fest steht aber, dass mit Ausnahme der Zeit bis zum 19. April Livestreams generell angemeldet werden müssen, und zwar bei der zuständigen Landesmedienanstalt. Ab September 2020, soll das Ganze jedoch noch mehr gelockert werden, indem nur noch Live-Streams mit mehr als 20.000 Zuschauern eine Genehmigung der Landesmedienanstalt benötigen. Es versteht sich von selbst, dass gewisse Kriterien dennoch eingehalten werden müssen, wie bspw. dass keine Inhalte von Dritten ohne deren ausdrückliche Genehmigung geteilt werden dürfen. Selbiges gilt, für Inhalte, die gegen die Richtlinien diverser Plattformen verstoßen oder z.B. Gewalt, Drogen oder diskriminierende Inhalte zeigen.

Vor- und Nachteile von Live-Streaming

Vorteile:

  • Es ist einfach und populär
  • Die Performance ist praktisch abrufbar
  • Neue Fans generieren, Reichweite ausbauen, Engagement durch Live-Chat
  • Newcomer können so entdeckt werden
  • Du gehst mit de Trend, vor allem in Zeiten wie der Corona Pandemie

Nachteile:

  • Du gibst die Eigentums- und Nutzungsrechte ab
  • Es gibt Werbeeinblendungen bei den kostenlosen Anbietern
  • Schwierige Monetarisierung
  • Natürlich fehlt auch das Live-Feeling mit Applaus und toller Stimmung

Wie man mit Live-Streaming auch noch Geld verdient?

Wir stellen dir drei Alternativen vor, die besonders interessant sind, damit deine Performances sich auch noch finanziell für dich lohnen.

  • PayPal: Gebe einfach deine PayPal Adresse an, und überzeuge andere, dass deine Live- Performance ein Trinkgeld wert ist! Beachte dabei, dass du damit deine PayPal Adresse öffentlich machst, jeder diese einsehen kann und gleichzeitig auch keiner verpflichtet ist, dir etwas für deine Live Performance zu bieten.
  • Startnext.com: Bewirb dich auf der übergreifenden Plattform für Künstler, Gastrogewerbe und viele mehr. Startnext bietet dir Sichtbarkeit, du kannst dich und deine Gewerbe anderen Menschen durch dein eigenes Profil vorstellen und von Spill-Over Effekten profitieren.
  • Nutze einen Anbieter, wie HappyTicketing, die es dir ermöglichen in bester Qualität live zu streamen und den Stream nur für die Personen sichtbar zu machen, die sich für eine Spende bereit erklärt haben. Falls du dich mehr für Happy Ticketing interessieren solltest, dann melde dich jetzt hier.

Bei allen Alternativen kannst du natürlich auch zum Kauf deines Albums über bspw. Amazon animieren oder andere Download-Möglichkeiten anbieten. Ein auf diese Weise veröffentlichter Live-Stream kann somit nicht nur deine treuen Fans erreichen, sondern es wird allgemein dein Bekanntheitsgrad gesteigert, wodurch du langfristig neue und mehr Einnahmen generieren kannst.

 

Das war’s für den ersten Teil. Im zweiten Teil unseres Live-Streaming-Leitfadens beschreiben wir, welche Geräte benötigt werden und wie diese auf den verschiedenen Plattformen korrekt eingerichtet werden, damit der Stream reibungslos verläuft. Also dranbleiben!